Es war natürlich ein sehr kurzer Ausflug in die Umgebung, aber einerseits waren die neuen Häuser in der Leyserstraße und Spallartgasse bedrohlich present, und andererseits stand in der Bezirkszeitung etwas von „schönem, alten Baumbestand“ im Jutta-Steirer Park. Also starteten wir zum Lokalaugenschein:
Vor allem das Eckhaus Leyserstraße / Hütteldorfer Straße erinnert mich immer an Indianer-Pueblo-Bauten. Die Bäume an der Straße und im Häuserzwischenraum machen auch keinen glücklichen Eindruck und so waren wir dann sehr gespannt auf den „Park“.
Erstaunlicher Weise findet man hinter den Häusern einen unerwartet großen Park mit vielen Spiel- und Klettergeräten sowie auch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, der bisher hinter der Kasernenmauer verborgen war..
Spaziergangsrunde durch die Steinhofgründe und den Dehnepark. Und seit Langem haben wir wieder einmal einen Zwischenstopp im Großen Schutzhaus im Rosental gemacht und einen Sturm getrunken.
Die nächste Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien: Von der Krieau an die Donau. Als Verstärkung haben wir die Mischeks mitgenommen und sind in der Krieau beim „Viertel Zwei“ gestartet. Alles war grau in grau und nebelig, mit leichtem Ansatz von Regen. Wir haben den Trabrennplatz umrundet und sind zur Hauptallee marschiert. Inzwischen hat sich der Regen wieder verzogen.
Die weitere Strecke führte uns entlang dem Heustadlwasser, unter der Tangente und unter der Ostbahn hindurch bis zur Wallfahrtskirche Maria Grün.
Die wohlverdiente Mittagspause hielten wir im „Alten Jägerhaus“ beim Lusthaus bei hervorragendem Essen. Die weitere Strecke haben wir dann ein wenig abweichend vom Buch mit einem kleinen Umweg zur Friedenspagode angelegt. Dabei kamen wir auch am Schifffahrtsmuseum vorbei, dass leider demnächst aufgelassen wird.
Der Rückweg führte uns entlang der Donau bis zum Marinatower, wir sind dann aber mangels Kaffeehaus mit den Mischeks bis zur Station Krieau zurück gegangen und dann mit ihrem Auto in die Taborstraße ins Cafe Naschkatzerl gefahren. Ein perfekter Abschluss!
Seit längerem haben wir uns gedacht, mit den E-Bikes sollte die Hochramalpe ja eigenlich kein Problem darstellen. Das heutige schöne Herbstwetter war die richtige Gelegenheit. Die Runde sind ziemlich genau 30km und der Milchrahmstrudel (oder wahlweise der Schweinsbraten) ist die Sache unbedingt wert!
Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien. Vom Wasser- über den Donaupark nach Kaisermühlen.
Unerwarteter Weise hatte das alte „Seerestaurant in der WIG 64“ jetzt als „KOREA Kulturhaus Österreich“ geöffnet, und wir konnten eine entspannende Pause direkt am Irissee machen. Die Bedienung ließ leider zu wünschen übrig.
Nachdem die geplante Wochenendtour mit Werntschi ins Piestingtal nach Kaumberg wegen Corona ausgefallen ist, haben wir die Alternativroute von zu Hause über Liesing – Laab im Walde – Wienerwaldsee – Purkersdorf – Hütteldorf – Penzing gewählt.
Bis auf das Stück zwischen Laab im Walde und dem Wienerwaldsee eine perfekte Radstrecke. Mittagspause am Bankerl in Laab im Walde, die Jause gab es erst daheim am Balkon, dafür Kaffee und Palatschinken! 44,5km, perfektes Wetter (Sonne und 17-20 Grad), was will man mehr?
Ein angekündigter „Sommertag“ im Oktober trieb uns (natürlich öffentlich!) ins Grüne. Wir wählten seit langem wieder einmal die Route vom Nikolaitor zuerst entlang der Mauer und dann dem Grünauer Bach entlang zum Rohrhaus.
Der Kellner war etwas eigenwillig und so wechselten wir für Kaffee und Kuchen zur Hermes Villa. Dabei kamen wir am neu übersiedelten „Franz von Assisi-Denkmal“ vorbei. Sowohl dort als auch beim Rohrhaus fiel uns eine Marienkäfer-Invasion auf. Allerdings waren es nicht die roten Siebenpunkt Käfer, sondern orangegelbe bzw. ein paar schwarze mit roten Punkten.
Da wir noch immer nicht genug hatten, wanderten wir nicht zum Lainzer Tor, sondern vorbei am St. Veiter Tor über den Wiener Blick wieder zurück zum Nikolai Tor. Am Weg steht ein Grenzstein mit der Inschrift „Ω OCO 1615“ und verweist damit auf den Besitz des Klosters (Officium Conventus). Zurück sind wir dann vom Nikolai Tor zum 49 gegangen, das ist sogar eine Spur kürzer als zur U4 in Hütteldorf. (Und man kann beim Spar auch noch Leberkäs-Semmeln kaufen!)
Bernhard war Strohwitwer und lud uns zu einer Radrunde ein. Wetterbericht sagte kalt aber sonnig und so waren wir erst um 11h in Tulln. Da wir ein Ziel brauchten, sind wir zum Mittagessen ins „Zeitvertreib“ in Langenrohr gefahren. Auf der Tageskarte: Hirschragout! Eine gemütliche Runde die wir bei einem Kaffee auf Bernhards Balkon ausklingen ließen.
Später Sommerurlaub vom 13.9. – 20.9. 2022 Um dem Corona-bedingten Flughafenchaos im Sommer auszuweichen beschlossen wir, einen spontanen Urlaub in der Nachsaison zu buchen. Es wurde dann das Hotel Miramare in Skala Potami auf Thassos daraus. Prinzipiell eine gute Wahl, sehr preisgünstig, aber die kühle Lage im Pinienwäldchen war bei den herbstlichenTemperaturen eher kontraproduktiv. Der Weg zum Strand am „Golden Beach“ war sehr kurz. Thassos ist die nördlichste Insel Griechenlands und die Nachttemperatur lag bei 17 – 19 Grad. Sieglinde legt größten Wert auf eine Terasse für Frühstück im Freien, was wir allerdings nicht immer wahr genommen haben, weil es zu kalt war. Es war aber immer sehr sonnig und tagsüber warm, nur die letzten beiden Tagen war es sehr windig und zu kalt zum Baden.
Arsanás
Golden Beach
Angeblich war die Insel 14 Tage zuvor noch überfüllt, und die Gäste standen in den Lokalen Schlange, bei uns waren Lokale und Strand halb leer und mit jedem Tag wurden es weniger Leute. Trotz einiger Probleme mit geänderten Fahrplänen sind wir mit dem Bus in die Hauptstadt Liménas gefahren. Dort gibt es auch nicht viel: den Hafen, die Ausgrabungen der Agorá und das Archäologische Museum. Ein zweites Mal sind wir dann ins nahe gelegene Bergdorf Panagia gefahren.
End of the Season . . .
Den Leihwagen haben wir diesmal ausgelassen, dafür haben wir einen Segeltörn gebucht: Mit dem Bus vom Hotel rund um die Insel bis in den Süden nach Limenária, der zweitgrößten Stadt der Insel. Von dort 7 Stunden am Segelboot, einer 17m Yacht mit 10 Passagieren und einem Skipper. Es gab zwar Windstärke 4-5 aber es war warm uns sonnig. Für ca. 2 Stunden haben wir dann auf besonderen Wunsch der Mannschaft sogar die Tücher gelüftet und sind richtig gesegelt. Unser Skipper Joachim hat uns sogar eine Halse vorgeführt.
Bei der Insel Kinira machten wir einen Badestopp in herrlich ruhigem Wasser auf der Leeseite. Wir sahen sogar Dornhechte im klaren Wasser herumschwimmen. Ich durfte sogar für eine kurze Strecke das Steuer übernehmen. Ein wirklich schöner Tagesausflug.
Auf der Rückfahrt boten uns die Möven auf der Fähre eine Flugshow zur Unterhaltung, und am Heimflug gab es tolle Farbenspiele am Nachthimmel.