Marillenblüte

… Alle Jahre wieder … lockt nicht nur Weihnachten, sondern auch die Marillenblüte in der Wachau. Heuer haben wir den Zeitpunkt sehr gut erwischt und die Bäume wirklich in voller Blüte gesehen. Wir haben Monika und Andi mitgenommen. Eigentlich mit der NÖ-card ins Karikaturmuseum nach Krems. Danach gings nach Tiefenfucha ins Gasthaus Tiefenböck zu bodenständiger, guter Küche. Der anschließende Rundgang samt Marillennektar-Verkostung führte uns durch blühende Baumbestände. Abschließend noch ein kurzer Besuch im „Schlüsselamt“, Monikas Lieblings-Ramschladen und in die Konditorei Rainitz beim Bahnhof (dort gibts tatsächlich laktosefreie Mehlspeisen!)

Im Glasmuseum

Beim Durchblättern des NÖ-Card Katalogs sind wir über das Glasmuseum in Weigelsdorf gestolpert. Wir haben diesen Besuch gleich mit einem Mittagessen bei der Mina-Tant in Schranawand, natürlich in Begleitung vom Ernstl, verbunden.
Im Glasmuseum waren auch noch die Glasbläser aktiv und die gesamte Ausstellung ist so umfangreich, dass wir nach den Glasbläsern zuerst Essen gingen und uns dann dem Museum widmeten.

Im Anschluß plauderten wir noch mit Ernstl und tranken Kaffee in seiner Voodoo Lounge.

Zypern

Bildungsreise Zypern 7.-21.2.2024

Angespornt von den Mischeks haben wir im Februar(!) mit ihnen eine Bildungsreise nach Zypern gebucht. Also kein wirklicher Badeurlaub.

1. Tag – Anreise über Antalya nach Ercan, erstes Hotel „Novel Central Point“ in Famagusta.
Damit war der erste Tag schon fast vorbei, es gab noch ein durchaus gutes Abendbuffet.

2. Tag – Besuch Nikosia mit großer Karawanserei und dann zu Fuß über die Grenze in den Griechischen Stadtteil (ohne Reiseleiter, der durfte als Türke nicht über die Grenze). Einmal durch die Altstadt zur Venezianischen Stadtmauer und zurück zum Bus.
Weiterfahrt zur Römerstadt Salamis mit den Ruinen der Therme und des Amphietheaters. Dann der Besuch des Miniaturenparks mit 15 zypriotischen Sehenswürdigkeiten und der Kirche Panagia Pergaminiotissa.
Als Abschluss das Kloster St. Barnabas mit Kirche und Grabkapelle.

3. Tag – Fahrt zur Halbinsel Karpaz, Zwischenstopp bei Regen in Dipkarpaz mit der orthodoxen Kirche Agios Syesios und einer Moschee, dann durch den von Eseln “bewachten” Nationalpark zum St. Andreas Kloster mit der unscheinbaren Heilquelle. Fotostopp beim Golden Beach und dann zur EU-restaurierten Kirche Agios Afksentios in Büyükkonuk.

4. Tag – Famagusta, die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee war früher unübersehbar eine gotische Kathedrale (St. Nikolaus),  an die ein Minarett dazugbaut wurde. Der obligate Besuch eines Teppichgroßhändlers ist informativ und bleibt ohne Folgen.
Weiter nach Kyrenia ins „Riverside Garden Hotel“. Eine idyllische Hotelanlage, leider ziemlich abgewohnt – drei Versuche um ein brauchbares Zimmer zu bekommen, später sogar noch ein viertes Mal umgezogen. Und wieder reichhaltiges, gutes Buffet.

5. Tag – Fahrt durchs Pentadaktylos-Gebirge zum Kloster Bellapais. in Kyrenia Besuch des alten Hafen und der Festung samt Museum. Dort liegt z.B. ein 2300 Jahre altes Schiffswrack.  Pflichtbesuche in der Schmuck und Ledermanufaktur, aber auch dort kein Kaufzwang.

6. Tag – in Eigenregie mit dem Dolmus nach Kyrenia, wo wir im Hafen Fisch essen, abschließend Rundgang durch die Altstadt.

7. Tag –  fakultative Jeep-Tour zu (nachgebildeten) Terrakotta-Figuren, einer Käsemacherin, einem Bäcker wo wir selber kneten durften und zu unterirdischen Königsgräbern. Essensstopp in einem Lokal am Caretta-Strand. Keine Schildkröten zu sehen und nur eine ganz „Alternative“ ließ es sich nicht nehmen trotz Kälte schwimmen zu gehen.

8. Tag – zweiter Teil der Bildungsreise im „5 Sterne“ Salamis Bay Conti Hotel mit Spa-Bereich und wirklich beeindruckendem Buffet. Allerdings wieder ein Zimmerproblem. Am „Penthouse-Zimmer“ im 8.Stock des siebenstöckigen Nebengebäudes, randalieren rund um die Uhr die Lüftungsanlagen des Hauses . Für den nächsten Tag wurden uns bessere Zimmer versprochen. Das Abendbuffet und die Bar (All inclusive!) entschädigen uns einigermaßen.

9. Tag – nach einer erduldeten Nacht zwei schöne Zimmer im anderen Nebengebäude. Sieglinde und Christine gönnen sich einen Besuch im Hamam und die 2 Peter nutzen die Sauna mit anschließendem Kaltbad im Meer.

10. Tag – wir buchen für 3 Tage ein Mietauto, mit dem man auch in den Südteil der Insel darf. Zuerst im Stress nach Nikosia, wo wir beim Grenzübergang noch eine Versicherung für den Süden abzuschließen ist (25€). Leider kommt es im „Großstadttrubel mit Linksverkehr“ zu einem harmlosen „Feindkontakt“ mit einem türkischen Mercedes, der uns dann leider den Versicherungsselbstbehalt von 200€ kostet.
Auf der griechischen Seite noch einmal zu Fuß durch Nikosia.

11. Tag – Start zu einem Salzsee in dem es Flamingos zu bestaunen gibt, weiter zur Hala-Sultan-Tekke-Moschee, einem der wichtigsten islamischen Heiligtümer. Grab von Mohammeds Tante bestaunt. Schließlich Larnaka, endlich so etwas wie touristisches Flair auf der Hafenpromenade.

12. Tag – an unser letzter Tag mit dem Mietauto zur Ayia Thekla Kapelle, zur Steinernen Brücke, zu den Cyclops Caves von Kap Greco und nach Ayia Napa. Außer einem wegen Renovierung geschlossenem Kloster auch ein 600 Jahre alten Baum und ein Skulpturenpark. Allerdings ist im Februar in Ayia Napa ziemlich tote Saison.

13. Tag – Ein Spaziergang in den einzigen zu Fuß erreichbaren Ort der Umgebung wo es zumindest eine kleine Moschee, eine Kirche und ein paar heruntergekommene Lokale und Geschäfte gibt.
Das Wetter ist ab Mittag sogar strandtauglich, allerdings eignet sich das Meer aus meiner Sicht nur als Kaltwasserbecken nach der Sauna. Ein paar ganz Kälteunempfindliche mussten beweisen, dass man hier durchaus schwimmen kann.

14. Tag – mit Karten spielen auf der Terrasse und Saunabesuch zu viert (türkisch, in Badekleidung) samt obligater Erfrischung im Meer legen wir einen Entspannungstag ein.

15. Tag – Zwei Uhr morgens Tagwache mit kleinem Frühstück, um 3:30 Abfahrt zum Flughafen. In Antalya Zwischenstopp mit Auftanken und Wartezeit. Weiterflug nach Wien ohne Verpflegung, aber in Schwechat gibt’s ja beim Billa Leberkässemmeln!
Um 14:30 Ortszeit schließlich wieder zu Hause.

Wintersonne in Oberlaa

Ein herrlicher Wintertag jagte uns in die Natur und wir landeten wieder einmal im Kurpak Oberlaa. Nach einer sonnig-frischen zweistündigen Runde beendeten wir den Ausflug erwartungsgemäß in der Kurkonditorei mit einem kleinen Imbiß und einer Kaffeejause.

Ausflug nach Steyr

Ilona lud uns sozusagen im Gegenzug für Sigis Geburtstagsfeier in Schönbrunn samt den Mischeks nach Steyr.
Jürgen bot uns eine perfekte Stadtführung, wir waren im 1. Österreichischen Weihnachtsmuseum, am Weihnachtsmarkt, beim Schloss und zum Abschluß fuhren wir zu Jürgen nach Leonding zum Abendessen.

10000 Schritte: Nr. 05 „Die Nördliche“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Von der Großfeldsiedlung zum Marchfeldkanal.

Da uns Ilona mit Tonka begleiten wollte suchten wir eine besonders hundefreundliche und, mit Hinblick auf Ilonas Knie, eine möglichst ebene Tour aus.
Bei strahlendem Sonnenschein, einem völlig untypischen Allerheiligenwetter, trafen wir uns bei der U1 Station Großfeldsiedlung. Eine Gegend, in die man ohne besonderen Anlaß sicher nicht kommt.

Wir inspizierten die Großfeldsiedlung samt Pfarrkirche Heiliges Kreuz und Einkaufszentrum, dann unter der Bahntrasse hindurch zur Nordrandsiedlung. Weiter über krähenbewachte Felder und vorbei am ÖKO-Ernteland zum „Wald der Jungenwienerinnen“ einem Aufforstungsgebiet mit viel Luft nach oben. Durch die Gerasdorfer Stadwildnis erreichten wir dann den Marchfeldkanal, den wir bis zur Brünner Straße entlang spazierten. Schließlich fuhren wir noch ein paar Stationen mit dem 31er zur Shuttleworthstraße, wo wir im Schutzhaus Groß Jedlersdorf einkehrten und unser wohlverdientes Mittagessen bekamen.

10.000 Schritte: Nr. 15 „Die Vereinende“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Vom Sonnwend- ins Weißgerberviertel.

Start der Tour war der Hauptbahnhof, von dort gings ins neue Sonnwendviertel
entlang des Helmut Zilk Parks über den Arsenalsteg ins Gelände des Arsenals, vorbei an den Dekorationswerkstätten der Österreichischen Bundestheater zum Heeresgeschichtlichen Museum.
Wir durchquerten den Schweizergarten zum Oberen Belvedere und bogen in den Botanischen Garten ab.
Vom unteren Ausgang gings weiter ins Botschaftsviertel zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Über den Fußgängersteg gelangen wir auf die Linke Bahngasse und weiter zum Haus der ehemaligen Möbelfirma Portois & Fix mit ihrer grün gekachelten Fassade.
Vorbei an den Flaktürmen im Arenbergpark landeten wir im „Rochus“ auf der Landstrasser Hauptstraße zur Stärkung.
Nächstes Ziel war das Haus Wittgenstein und das Palais Rasumofsky. Der schmale Durchgang brachte uns zum Czapkapark, den wir wegen einer Baustelle umrunden mussten. Die Sofiensäle weckten bei uns beiden Jugenderinnerungen.
Der Endpunkt der Tour lag im Weißgerberviertel beim Hunderwasserhaus, wo wir im Terassencafe unseren Stadspaziergang ausklingen ließen.

Lainzer Tiergarten

Schönes Wetter und Bewegungsdrang führten uns in den Lainzer Tiergarten. Wir waren dort zwar nicht alleine, da hatten andere auch die gleiche Idee, aber es gibt ja genung Platz.
Im Rohrhaus machten wir Mittagsrast und haben dort auch Isolde getroffen. Leider gab es auf der Speisekarte weder Hirsch – noch Wildschweinbraten, das wird derzeit alles anderswo vermarktet.

Ausflug Schallaburg

Gratis, (weil mit der NÖ-Card) und mit dem Spaziergang und der hervorragenden Bauernente im Gasthof Kraus in Steinparz, war es durchaus ein schöner Tag. Wäre ich nur führ die Ausstellung „Kind sein“ hin gefahren und hätte Eintritt zahlen müssen, wäre ich enttäuscht gewesen.