Reif für die Insel

Bei Temperaturen über 30 Grad lockt natürlich die Abkühlung in der Neuen Donau.
Wir sind also bei noch vernünftigen Temperaturen um 10:00 mit den Rädern aufgebrochen und haben unsere perfekte Strecke gefunden:
Goldschlagstrasse (Fahrradstrasse) bis zum Gürtel, über den Fahrradübergang mit Ampel hinüber und leicht versetzt die Seidengasse weiter bis zur Neubaugasse. Dort natürlich durch den Hausdurchgang schieben (!) und wieder versetzt in der Lindengasse weiter über die Zollergasse in die Mariahilferstraße. Dort empfing uns eine angenehm kühle Atmosphere unter den Bäumen und weil Sonntag war auch nicht soo viel los.
Am Ringradweg weiter bist zum Stadtpark, dort unbedingt zur Stadtparkseite wechseln, die Luft aus dem Park ist spürbar kühler. Bei der Urania über die Brücke und unten am Donaukanal entlang bis zur Laufbergergasse wo es wieder eine deutliche Ausfahrt gibt. Da ist man dann sofort im Prater, die Hauptallee hinunter bis zur A23 und links von der Tangente weiter bis über die Brücke. Etappenziel erreicht!
Nach weiteren ca 5 Kilometern entlang der neuen Donau sind wir dann bei der Walulisobrücke gelandet wo wir unsern Badestopp mit klassischer Fleischlaberl/Erdäpfelsalat Mittagsrast abhielten.
Das Wasser war perfekt und eigentlich angenehmer als am Freitag im Aubad, wo es aber auch eine angenehme Abkühlung brachte. Allerdings wäre es mit den Rädern über den Riederberg dann doch ein bissl aufwendig gewesen.

Der Rückweg war dann doch ein bissl wärmer, aber mit einem kurzen Stopp im Prater und einer Eispause beim Bortolotti in der Mariahilfer Straße war es auch gut zu schaffen.

Sommertheater Rosenburg

Auch heuer haben wir wieder sponten den Entschluss gefasst, das Sommertheater auf der Rosenburg zu besuchen. Am Programm stand „Shakespeare in Love“, was uns zwar jetzt nicht so besonders lockte aber mangels anderer Möglichkeiten haben wir noch Brigitte und Helmut motiviert und sind zu viert losgefahren.
Begonnen haben wir mit einem kurzen Spaziergang im Nationalpark Kamptal in Schönberg.
Landschaftlich wirklich sehenswert, aber der Weg war leider in der prallen Sonne und somit war es ziemlich heiß. Dann weiter zum Mittagessen nach Mold „zum Knell“ und in gewohnter Weise nach Horn ein Zimmer im Hotel Blie belegen.
Dann noch rasch ein Eis im Café Leo und von dort zur Rosenburg.

Die Aufführung war Erwartungsgemäß seicht aber nett. Brigitte fragte noch bei den Schauspielern nach, ob wir Lizzy Engstler oder doch die Zweitbesetzung gesehen hatten. (Es war die Zweitbesetzung). Nach der Nächtigung im sehr spärlich belegten Hotel Blie fuhren wir nach Ottenstein und spazierten zum Ottensteiner Schloss und um einen Teil des Stausees. Nach einem neuerlichen Zwischenstopp im Café Leo fuhren wir nach Stammersdorf wo wir den Tag beim bewährten Heurigen Holledauer ausklingen ließen.

Stadtwanderweg 4

  • Start und Ziel: 14., Straßenbahn 49 Station Rettichgasse
  • Länge: 7,2 Kilometer
  • Gehzeit: circa 2,5 bis 3 Stunden

Eigentlich keine Tour aus dem „10000 Schritte durch Wien“-Buch, aber ein dazu passender Spaziergang.

Route
Straßenbahn 49 Station Rettichgasse – Linzerstraße – Rosentalgasse – Dehnegasse – Dehnepark – Silberteich – Steinböckengasse – Wickengasse – Seglerweg – entlang Pelzer Rennweg zur Jubiläumswarte/Waldschule Ottakring (Stempelstelle) – Pelzer Rennweg – Kreuzeichenwiese – Otto-König-Warte – Jubiläumswarteteich – Steinbruchwiese – Loiblbrunnenbrücke – Kleibersteig – Rosental – Rosentalgasse – Dehnepark – Dehnegasse – Straßenbahn 49 Station Rettichgasse

Kulturtrip mit Hilde und Buddy

Hilde und Buddy waren wieder einmal in Wien und wollten einen kleinen Ausflug in die Wiener Kulturszene unternehmen. Da sind sie natürlich bei uns genau richtig!
Am Freitag gings los und wir trafen uns bei der Albertina Modern am Karlsplatz zu Ausstellung: „Andy Wharhol bis Damian Hirst“.

Von Wharhol und Hirst haben wir keine Fotos gemacht, aber in Summe war es eine interessante Ausstellung. Danach sind wir praktischer Weise gleich am Naschmarkt zum Essen gelandet und als Abschluss in der „Vollpension“.

Am Samstag trafen wir uns dann in der Marxhalle zur Ausstellung Frida Kahlo immersive experience. Sehr beeindruckend und spektakulär. Wir haben dann gleich noch eine Stärkung in der Klein-Steiermark im Schweizer Garten gebraucht.

Das große Gewitter kam zum Glück erst, als wir schon wieder daheim waren.

Ausflug Mariazell

Wir bekamen von Moni & Andi eine Fahrt mit der Mariazellerbahn samt Frühstück und Jause geschenkt. Das Wetter war zwar nur semi-perfekt angesagt, aber wir ließen es uns nicht verdrießen. Die Fahrt im Panoramawagen war sehr schön und das Frühstück war reichlich. in Mariazell sind wir dann noch eine Station mit der Museums-Dampftramway vom Bahnhof in den Ort gefahren.
Bei noch immer trockenem Wetter ging’s mit der Gondel (NÖ-card) auf die Bürgeralpe, wo wir eine kleine Runde drehten. Beim Einkehren auf der Hütte hat es bereits gedonnert. Dann kam die Meldung von der Wirtin, dass die Gondel wegen Gewitter eingestellt wird und so sind wir sehr überstürzt (ohne Austrinken) hinunter gefahren, wo auch schon das Gewitter voll loslegte. Wir zind zum Pirker in die Konditorei geflüchtet, aber dann noch immer bei Regen zum Bahnhof gegangen. Eine ziemlich bügelfeuchte Rückkehr.

Weiter Fotos gibt’s noch auf https://youtu.be/JxdRb2oQb3s

Pfingstradeln 2023: Heimschuh

nach einigem Hin und Her wurde es heuer doch die steirische Runde.
Wir waren wieder 14 Radler und hatten das perfekte Wetter.
Auftakt war ein kurzer Besuch in Schwanberg bei Hilde und Buddy.
Wir gingen stilecht Backhendl essen und dann gabs ein Backerl auf der Terasse.

Dann ab nach Heimschuh, zum meet & greet mit der Radlerpartie!
Am Samstag startete dann die erste Runde, die „Zwei Flüsse Tour“ von Grossklein über Oberhaag nach Eibiswald und dann über Wies, Gasselsdorf und Kleinstätten wieder zurück. ca 62km mit einigen Bergerln und einer Zwischenstation in Oberhaag und einer Mittagspause im Gartenhotel Kloepferkeller in Eibiswald. Abendessen gab’s in der Buschenschank Haring, die wir unterwegs gefunden hatten.

Sonntag war dann die „Sausaler Tour“ dran. Heimschuh, Tillmitsch, Lang, Grötsch und St. Nikolai. Irgendwie war die Tour schlecht beschildert, bzw. passte die Beschilderung nicht zur Tour auf Werntschis Karte und es war ein bissl ein Zickzackweg. Monika und Andi kürzten dann auch schließlich ein bissl ab und ließen die letzten Bergln aus. Für die anderen waren es ca. 49 km (je nach Tachoanzeige)
MIttagsrast gabs beim „Stationswirt“ Gasthof Haiden in Tillmitsch. Für den Abend fanden wir wieder eine gute Buschenschank, „Schneeberger“ in Sausal.

Den Abschluss bildete dann die „St. Martiner Wirtsleit-Tour“. Wir wechselten den Standort zum Martinshof und starteten von dort über Dietmannsdorf, St. Ulrich und Brunn wieder zurück. Irgendwie stimmte die Route auch nicht ganz, aber es wurden ca. 27km und hat letzlich gepasst. Die beiden Monikas fuhren aber (jeweils mit Andi und Wolfgang) wegen dringender Termine(!) schon nach dem Frühstück nach Hause.

Nach einem Guten Essen im Martinshof trat dann auch der Rest die Heimreise an.
Tolles Wetter, keine Zwischenfälle, gute Stimmung – einfach super!

Alle Fotos gibt’s auf https://youtu.be/zUm4vagYJSc

Sternwartepark

da bei unserer Stadtwanderung das letzte Mal der Sternwartepark geschlossen hatte, wollte wir das heuer bei schönem Wetter nachholen.

Beim Start am Aumannplatz konnte ich noch einen Blick in meine Musikalische Vergangenheit werfen: Das Kaffeehaus Schlemmer, wo wir 1972-1975 mit unserer Band „Point Blank“ im Keller geprobt hatten, gibt es heute noch!

10.000 Schritte: Nr. 03 „Die Rote“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Vom Ziegel- zum Kabewerk.

Die Tour startete beim Wasserturm (1898/99) in Favoriten. Vorbei an der ehemaligen Karmeliterkirche, die jetzt der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien gehört, durchquerten wir die Gartensiedlung „Am Wasserturm“ und landeten am Wienerberg beim übriggebliebenen Filmrequisit „Eingangstor“ aus MA2412. Wir marschierten durch das Gebiet der ehemaligen Ziegelteiche am Wienerberg, die heute als Badeteich genutzt werden.

Beim Kinderspielplatz hinder dem Gasthaus „Das Chadim“ hielten wir Mittagsrast. Leider hatte ich zwar Wurst und Käs mit, aber die Weckerln vergessen.
Wir umrundeten noch ein paar kleine Teiche und wechselten dann auf die andere Seite der Triester Straße. Dort ist die zweite Hälfte der Grünbereiche am Wienerberg.
Schließlich ging es über die Trasse der Badner Bahn und S60 Richtung > Kabelwerk <, einer Wohnsiedlung auf den Gründen der ehemaligen Kabel und Drahtwerke AG.
Dort ist dann auch die Station Tscherttegasse von wo wir mit der U6 die Heimreise antraten. Der im Buch beschriebene Italiener am Hauptplatz des Kabelwerks ist inzwischen offensichtlich einem Asiaten gewichen.

10.000 Schritte: Nr. 14 „Die Unbekannte“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien, und zwar im Zentrum von Simmering.
Gestartet wurde bei der U3 Station Enkplatz. Dort war praktischer Weise gerade Bauernmarkt mit genau vier Standeln, aber bei einem gab es einen wunderbaren Apfelstrudel und Cheesecake. Frisch gestärkt marschierten wir an der VHS vorbei (die laut Autorin wie ein rundes Dia-Magazin aussieht) zum Herderpark, dem größten Park Simmerings. Wir inspizierten die denkmalgeschützen Gemeindebauten der Umgebung und fanden auch in der Mitte die von Franz Sauter gestaltet Meerjungfrau.
Entlang einer Vielzahl interessanter Neubauten und einer Evangelischen Kirche wanderten wir durch die, anstelle einer Barackensiedlung entstandenen, Hasenleiten Wohnsiedlung bis zum Simmeringer Platz. Dort stehen einträchtig die Alt-Simmeringer Kirche und die rumänisch-orthodoxe Kirche mit ihrem goldenen Türmchen nebeneinander. Davor thront Gottfied Kumpfs Froschkönig. Nach einem Einkauf beim Billa neben dem Bösner machten wir hinter der Alt Simmeringer Kirche Mittagsrast und durchquerten dann den Friedhof.

Unter der Ostbahn durch führte uns der Weg über eine Stiege zur Mautner-Markhof-Gasse, die früher Dorfgasse hieß. Endlos lang verläuft diese nebem neu errichteten Wohnanlagen und Resten der Mautner Markhof Firmengebäude Richtung Gasometer. Dort ist die Gegend ziemlich vielfältig, mit echter Gstetten, Firmengeländen, Gemeinschaftsgärten, aufgelassenen Bahntrassen und neuen Wohnbauten.
Dann steht man beeindruckt vor den riesigen Gasometern und ich wundere mich heute noch, dass sie nicht kurzer Hand abgerissen wurden. Auch ein alter Wasserturm steht noch im Gelände. Der Hyblerpark war die letzte Station unserer Wanderung, wo wir auch die verblieben Reste unserer Verpflegung vernichteten. Dann endete unsere Tour bei der
U3-Station Zippererstraße.