9. bis 17. Mai 2025. Zuerst mit der AUA nach Catania. Es gibt keine Schokotaler mehr, sondern nur eine Lindor Kugel.
- 1. Tag: Abends Ankunft in Catania. Wir wurden von Thomas, einem sehr geschichtsorientierten Reiseleiter empfangen und landeten im Hotel Nike in Naxos bei Taormina. Beim Abendessen trafen wir auf Veronika und Fredi, mit denen wir dann auch die weiteren Tage unterwegs waren.
- 2. Tag: Zeitig um 07:45 Uhr starteten wir mit dem Bus zum Ätna, dem größten, aktiven Vulkan Europas. Nach einer Auffahrt erwartete uns auf ca. 1.900 m eine beeindruckende Kraterlandschaft . Von dort brachte uns eine Seilbahn bis hinauf auf 2.500 m und dann ein Geländebus auf 2920m, wo wir mit einem Bergführer einen Rundgang machten. Wir sahen Lava vom Ausbruch am 1. Mai 2025, die noch lauwarm war. Ansonsten hatte es die im Hochgebirge üblichen 12 Grad.
Zurück im Tal hielten wir Mittagsrast in einer Zitronenplantage, wo es herrliche Antipasti und Zitronenkekse für uns gab. Nach einer Honigverkostung lernten wir 200m über dem Meer auf einem Plateau das Städtchen Taormina kennen, besichtigen das antike Theater und flanierten durch die Altstadt.
Im Hotel Nike erwartete uns wieder ein gepflegtes Abendessen mit reichlichem Vorspeisenbuffet. - 3. Tag: Start um 08:00 mit einer Busfahrt entlang der Ostküste nach Syrakus zu einer Altstadtbesichtigung mit Mittagspause und einem Rundgang auf dem Markt. Besonders aufgefallen ist mir die Kirche Santa Maria delle Colonne, die in einen griechischen Tempel hineingebaut ist und die griechischen Säulen noch innen und außen deutlich zu sehen sind. Nachmittags weiter nach Piazza Armerina zur Villa Romana mit ihren beeindruckenden 3500m² Mosaikböden, großteils in perfekter Qualität erhalten, z.B. die Bikinimädchen im Fitnessbereich.
Dann ging die Fahrt weiter entlang der Südküste nach Agrigent ins Grand Hotel Mosé. - 4. Tag: Die archäologische Zone in Agrigent, das Tal der Tempel, ist eigentlich ein Hügel. Am besten erhalten ist der Concordia Tempel, der da seit ca. 440 v. Chr steht! Die davor liegende Bronzestatue des gefallenen Ikarus ist aus der Neuzeit.
Nachmittags erreichten wir, fast am westlichen Ende von Sizilien, Mazara del Vallo und spazierten gemütlich durch die Altstadt.
Unser 3. Hotel „Admento“ fanden wir im Raum Selinunte.
- 5. Tag: Vorbei an Salinen zur Salzgewinnung fuhren wir entlang der Westküste ins mittelalterliche Bergstädtchen Erice, wo wir ein atemberaubendes Panorama und das süße Mandelgebäck genossen.
In Segesta steht ein einsamer, großer, unfertiger Tempel. Unfertige Säulenoberflächen und Montagenasen an den Steinblöcken geben interessante Einblicke über den Bau dieses Kolosses. Die Umfahrung von Palermo kann man nicht als Highlight bezeichen. In Cefalù fanden wir dann unser nächstes Hotel „Costaverde“. - 6. Tag: Unser Bus brachte uns wieder durch die Verkehrshölle von Palermo nach Monreale zur beeindruckenden Kathedrale Santa Maria Nuova, die mit reichlichen Goldmosaiken ausgestattet ist. Daneben liegt der sehenswerte Kreuzgang des Benediktinerklosters und die gruselige Mumiengruft der Kapuziner. Die Altstadt von Palermo beeindruckte mit seiner riesigen Kathedrale und dem lebhaften Treiben zwischen alten Gassen, Marktständen und Touristen. Dann endlich wieder raus aus dem Großstadtverkehr wieder zum Hotel Costaverde.
- 7. Tag: Ein sehr kurzer Besuch in Cefalù mit Dombesichtigung an unserem einzigen Regentag. Dann Weiterfahrt zur Wallfahrtskirche in Tindari mit der Schwarzen Madonna und ein kurzer Stopp in Messina. In Naxos bezogen wir unser theoretisch letztes Hotel „Hellenia Yachting“.
- 8. Tag: Nachdem unser Flug erst für 20:20 geplant war, blieb uns ein Tag zur freien Vefügung und wir fuhren mit Veronika und Fredi mit dem öffentlichen Bus nach Catania. Die Altstadt und der Fischmarkt haben uns besser gefallen als Palermo und am Nachmittag waren wir pünktlich wieder im Hotel. Wir waren auch zeitgerecht wieder am Flughafen, aber nach stundenlangem Warten (mit viel zu wenigen Sitzplätzen am Flughafen) erfuhren wir, dass unser Flieger defekt und der Flug gecancelled ist. Umständlich wurden wir zu einem Bus gelotst und bezogen schließlich nach Mitternacht unser „Bonushotel“ Nr. 6 „fourspa“ in Catania.
- 9. Tag: (Bonus) Am nächsten Tag wurden wir vormittags abgeholt und um 14:50 ging endlich unser AUA Flieger direkt wieder nach Wien. Außer dem € 8,- Abendessengutschein am Flughafen und kostenlosen Hotel mit Frühstück, erstattete uns die AUA (nach Aufforderung) noch € 500,- Gutschrift wegen Verspätung!
