8 Tage Schottland mit Uli und Hans bei wechselndem Wetter.
Aber es war ein schöner Urlaub, mit interessanten Eindrücken.
Schottische Hochlandrinder haben wir leider nicht aus der Nähe gesehen!
Die vier Hotels waren einigermaßen skurril, aber letztlich hat alles irgendwie gepasst.

Im Craiglynne Hotell verbrachten wir 3 Nächte in einem respektablen 3-Bett Zimmer mit Ausblick ins Grüne, allerdings gab es im WC/Bad kein Waschbecken und keinen Spiegel, die waren im Zimmer neben dem Bett. In der Dusche gab es einen Elektro-Durchlauferhitzer mit mäßiger Durchflussmenge. Für das Abendessen konnte man zwischen zwei Vorspeisen und 3 Hauptspeisen wählen.

Das Muthu Ben Doran Hotel bot im zweiten Stock einen schönen Speisesaal mit einer gemütlichen Lounge. Am Abend war für uns ein Buffet gerichtet. Das Zimmer war klein, aber für eine Nacht ok. Die getrennten Kalt- und Heißwasserarmaturen waren gewöhnungsbedürftig.

Das Muthu Glasgow River Hotel war zwar von außen ein hässlicher Kasten, aber bot riesen Zimmer mit nahezu imperialer, vergoldeter Einrichtung und toller Aussicht. Auch nur für eine Nacht.

Das „Highlight“ war das Richmond Park Hotel in dem wir ebenfalls 3 Nächte verbrachten. Als wir am Samstag ankamen, war im hauseigenen Pub die Hölle los. Erwachsene in bester Bierlaune, Halbwüchsige und Kinder lieferten eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse. Wir durften das Abendessen zwar in einem anderen Saal mit eigener Bar einnehmen, doch die Bar war nicht in Betrieb und um die Getränke mussten wir uns zwischen die lange Schlange der Pub-Gäste anstellen. Das schottische Tennert’s Bier hatten sie auch schon leer getrunken. Als krönenden Abschluß öffneten noch ein paar Spaßvögel unseren Bus am Parkplatz und die Kindser spielen lustig zwischen unseren Sachen und am Fahrersitz. Die Reiseleiterin flippte leicht aus und es gab wilde Diskussionen mit Halbwüchsigen, Eltern und der Hotelmanagerin. Irgendwie beruhigte sich dann aber letztlich alles irgendwie.
Es gab weder ein Buffet noch eine Speisenauswahl zum Abendessen, frei nach dem Motto: gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Ein zusätzliches Gebäck wurde rundweg abgelehnt. Es gab auch keinen Lift im Haus, und die Zimmer waren teilweise nur über Striegen rauf – Stiegen runter – Schleichwege zu erreichen. Und das alles, nachdem ich mir in Edinburgh meinen Knöchel und das Knie beleidigt hatte. Am vorletzten Tag verschwand unser Busfahrer sang- und klanglos – aber immerhin hatte er vorher einen Ersatzfahrer besorgt. – Ein spannender Urlaub!






