Flandern 8. -16. 9. 2023

Gemeinsam mit Uli und Hans Steinmetz organisierten wir einen belgischen Städtetrip durch Brüssel – Gent – Leuven – Brügge – Antwerpen.
Die Anreise erfolgte mit der AUA nach Brüssel, von dort ging’s mit der Bahn weiter.
Wir kamen schon um 9:05 am Flughafen in Brüssel an und fuhren von dort mit dem Zug ins Zentrum. Mit der Metro erreichten wir dann das IBIS Hotel. In allen Städten gab es weitgehend Katzenkopf-Pflaster, was das Fortkommen mit den Trolleys erheblich erschwerte.
Das Ibishotel war zweckmäßig und günstig und lag mitten in der Altstadt. Wir buchten eine Tour mit dem Hopp-On-Hopp-Off-Bus und nahmen als erstes die Route durch den Stadtkern, was im Nachmittagsverkehr eine ziemliche Herausforderung war. Der Audioguide war eher unverbindlich und fad, die Tour war nicht sehr ergiebig. Am nächsten Tag konnten wir mit dem Ticket noch die andere Route nutzen und kamen so zum Atomium, das mit seinen 102m Höhe schon recht imposant aussieht. Es stellt eine kristalline Elementarzelle des Eisens dar.

Wir fuhren dann mit dem Zug nach Gent, der Hauptstadt von Ostflandern. Unser Hotel „Castel“ lag direkt am Bahnhofsplatz und war bestenfalls zweckmäßig. Die Altstadt wird nicht nur von den Flüssen Schelde und Leie, sondern auch von mehreren Kanälen begrenzt. Demzufolge starteten wir mit einer Bootsrunde im Wassertaxi mit Kapitän Astrid, die ausführlich und gut erklärte. Dann noch eine Runde quer durch mit einem kleinen Hopp-On-Hopp-Off-Bus in dem wir auch den kurzen Gewitterregen trocken überstanden. Dann hatten wir Gent eigentlich so ziemlich erledigt (einschließlich einem Besuch der St. Bavo Kathedrale wo ich den Genter Altar von Jan Van Eyck bestaunen konnte).

Wir machten daher am nächsten Tag einen Zwischenstopp in Leuven, das auch eine beeindruckende Altstadt zu bieten hat. Auch dort gab es den Grote Markt, das Stadhuis und den Belfried.

Abends fuhren wir wieder zurück nach Gent und von dort am nächsten Tag nach Brügge. Hier waren wir im Hotel „Monsieur Ernest“ untergebracht. Ein Haus mit viel Charme und Flair, passend zu ganz Brügge. Auch hier konnten wir eine Bootsrunde machen, aber das meiste war auch zu Fuß leicht erreichbar. Wir kosteten uns durch unzählige Schokolageschäfte, Bierlokale und Pommes Frittes Shops.

Unsere letzte Station war Antwerpen. Die geplante Hafenrundfahrt gibt es nur zum Wochenende und fiel für uns daher aus. Wir logierten im „Diamantenviertel“ das ziemlich heruntergekommen aussah. Die Shoppingmeile hingegen spielte alle Stückeln. Vom MAS Museum hat man einem schönen Überblick über die Altstadt, die großen Hafenbereiche liegen allerdings etwas außerhalb. Nach einer etwas umständlichen Zugsfahrt zum Flughafen brachte uns die AUA wieder sicher nach Wien. Über das Airport-Driver-Taxi mussten wir uns allerdings wieder einmal ärgern, aber letztlich kamen wir doch nach Hause.

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