Skyros 18. – 25.7.2021
Nach anfänglichen Erschwernissen mit Online-Formularen, Impf- und Testzertifikaten kamen wir dann doch problemlos auf dem kleinen Militärflughafen von Skyros an. Die übersichtliche Landebahn war umringt von zahlreichen Bunkern für die Militärjets.
Der Transfer zum Hotel Hydroussa dauerte nur 20min. Ein kleines Hotel direkt am Sandstrand mit eigener Liegewiese mit Schirmen und Betten und einem guten Frühstücksbuffet. Coronabedingt mussten wir im Haus FFP2-Maske tragen und beim Buffet sogar Einweghandschuhe. Sehr sauber und es hat eigentlich alles funktioniert. Wir schafften es auch mit wenigen Ausnahmen, vor dem Frühstück Schwimmen zu gehen!
Über einen Fußweg mit vielen Stiegen konnte man direkt die Chora erreichen. Die alte Stadt wurde aus Angst vor Piraten auf der Rückseite des großen Felsens gebaut. Möglichst kleine Häuser mit bis heute traditionell kleinen Sesseln.
Von der Chora hat man einen schönen Überblick über den Strand und den Ortsteil Molos. Vor der Küste wurden drei Wellenbrecher aufgebaut um das Wegwaschen des Sandes zu verhindern. Skyros wurde auch die „Prinzessin des Windes“ genannt und dem entsprechend ist das Wetter noch heute.
Unser erster Ausflug mit dem Leihwagen führte uns zu den Ausgrabungen nach Palamari. Dort wurden Befestigungsanlagen aus der Bronzezeit freigelegt. Aus einer ähnlichen Epoche dürfte die Straße stammen, eine Sandpiste und wir haben uns glatt verfahren. Der Fiat Panda hat auch nur eine kleine Gummileiste eingebüßt.
Wir versuchten dann noch drei Strände im Nordwesten: Agios Petros, eine schöne Bucht. Leider gab es dort Quallen, sowie Kira Panagia wo wir einen Badestopp einlegten. In Atsitsa kehrten wir wieder um. Am Abend fuhren wir mit dem Auto in die Chora, dort gibt es einen großen Parkplatz, aber dann geht’s auch zu Fuß weiter.
Den nächsten Tag verbrachten wir wieder an der Ostküste, wo wir in der größten Mittagshitze einen ziemlichen Fußmarsch absolvierten um zum Windmühlen-Cafe zu kommen, denn die einzige Straße war wegen Bauarbeiten gesperrt. Aber wir haben ganz Molos im Zick-Zack abgefahren und waren dann bei Sonnenuntergang noch einmal mit dem Auto bei der Windmühle.
Am Mittwoch begannen wir wieder in Atsitsa wo man noch die Stützen der Verladebahn für den früheren Erztransport sehen kann.
Weitere Strände gab es noch in Fokas und Pefkos, dann quer über die Insel nach Aspous, wo wir im Paradisi Club unter Palmen ein Cola tranken. Leider war der Club und der ganze Strand ansonsten sehr heruntergekommen.. Der Südlichste Punkt war dann Kalamitsa.
Zum Abendessen fuhren wir nach Linaria in die vom Receptions-Boy empfohlene Fischtaverne und sahen vorher vom Kafehaus der Skyros-Fähre beim Einlaufen zu. Das war immer sehr imposant, weil der Kaffehausbesitzer das Einlaufen mit „Also sprach Zarathustra“ untermalte.
Donnerstag war sehr windig, was uns nicht von unserem Bootsausflug abhielt. Wir kamen am Marinestützpunkt vorbei und erhaschen einen Blick auf den Leuchtturm an der Südspitze der Insel. Bei ersten Halt konnten wir durch eine Felsgrotte schwimmen und dann Badestopp in einer wunderschönen Bucht. Nach guter Verpflegung schipperten wir wieder zurück nach Pefkos.
Die letzten beiden Tagen verbrachten wir am Hausstand und mit Spaziergängen in die Chora. Am letzten Abend wurden wir mit einem wunderschönen Vollmond belohnt.
Es hat rundum gepasst.






































































































































































