Die Tour startet am Praterstern, der immer wieder einen neuen Look erhält und derzeit fast ansprechend ausschaut. Admiral Tegetthoff ist immer noch leicht zu finden, auch wenn es schwer vorstellbar ist, dass er einmal das Zentrum des Pratersterns war.
Vorbei am Gasthaus Hansy in die Dauerbaustelle Praterstraße, die stellenweise schon den neuen Stil mit Fahrradhighway und dezentem Autoverkehr erahnen lässt.
Im Zuge dieser Veränderungen sind auch die Gedenksteine an jüdische Mitbewohner, die seinerzeit von den Mazis ermordet wurden, verschwunden. Ich gehe aber davon aus, dass nach Fertigstellung eine neue Form der Würdigung gefunden wird.
Sowohl die ansprechenden Hausfassaden als auch die heimeligen Innenhöfe bzw. Durchhäuser sind leicht zu finden. Auch das nach dem Karl-May-Hengst benannte Radsportgeschäft „Rih“ mi seinen Frauenkopf-Vignetten. Am Ende der Praterstraße gehts dann im Zickzack über die Schwedenbrücke, den Laurenzerberg, den Fleichschmarkt und die Postgasse Richtung Lueger-Denkmal, das umstritten ist, aber trotzdem noch immer da steht. Im Stadtpark erwartete uns das „Genussfestival“ mit Köstlichkeiten aus ganz Österreich und wir kosteten uns durch etliche Bundesländer..
Über Ring und Oper gelangten wir zum Heldenplatz und duch den Volksgarten wieder zurück zu den Museen. Am Ende des Museumsquartiers war dann auch mit dem Denkmal für Marcus Omofuma am „Platz der Menschenrechte“ das Ende unserer Tour erreicht.
