10000 Schritte: Nr. 09 „Die Demonstrative“

Die Tour startet am Praterstern, der immer wieder einen neuen Look erhält und derzeit fast ansprechend ausschaut. Admiral Tegetthoff ist immer noch leicht zu finden, auch wenn es schwer vorstellbar ist, dass er einmal das Zentrum des Pratersterns war.
Vorbei am Gasthaus Hansy in die Dauerbaustelle Praterstraße, die stellenweise schon den neuen Stil mit Fahrradhighway und dezentem Autoverkehr erahnen lässt.
Im Zuge dieser Veränderungen sind auch die Gedenksteine an jüdische Mitbewohner, die seinerzeit von den Mazis ermordet wurden, verschwunden. Ich gehe aber davon aus, dass nach Fertigstellung eine neue Form der Würdigung gefunden wird.
Sowohl die ansprechenden Hausfassaden als auch die heimeligen Innenhöfe bzw. Durchhäuser sind leicht zu finden. Auch das nach dem Karl-May-Hengst benannte Radsportgeschäft „Rih“ mi seinen Frauenkopf-Vignetten. Am Ende der Praterstraße gehts dann im Zickzack über die Schwedenbrücke, den Laurenzerberg, den Fleichschmarkt und die Postgasse Richtung Lueger-Denkmal, das umstritten ist, aber trotzdem noch immer da steht. Im Stadtpark erwartete uns das „Genussfestival“ mit Köstlichkeiten aus ganz Österreich und wir kosteten uns durch etliche Bundesländer..
Über Ring und Oper gelangten wir zum Heldenplatz und duch den Volksgarten wieder zurück zu den Museen. Am Ende des Museumsquartiers war dann auch mit dem Denkmal für Marcus Omofuma am „Platz der Menschenrechte“ das Ende unserer Tour erreicht.

10000 Schritte: Nr. 07 „Die Entschleunigende“

Bei herrlichem Wanderwetter, für den 1.April viel zu warm (26 Grad), starteten wir unsere Tour bei der U2 Station Stadlau. Am Hundeabrichtplatz vorbei erreichten wir das Mühlwasser. Auf der Südseite spazierten wird dem Wasser entlang durch die schöne Natur. Auf der gegenüberliegenden Seite sahen wir das Strandbad Stadlau. Am entfernten Kraftwerk Donaustadt vorbei landeten wir am Biberhaufenweg, unseren Wendepunkt, wo wir auf das Nordufer wechselten. Die Uferpromenade mit den dicken alten Bäumen war der richtige Platz für eine kurze Mittagsrast und führte und dann zurück bis zum Reiterhof. Vorbei am Wohnprojekt Kapellensiedlung marschierten wir Richtung Donauspital . Dort war auch bei der gleichnamigen U2 Station das Ende unserer Wanderung.

10000 Schritte: Nr. 05 „Die Nördliche“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Von der Großfeldsiedlung zum Marchfeldkanal.

Da uns Ilona mit Tonka begleiten wollte suchten wir eine besonders hundefreundliche und, mit Hinblick auf Ilonas Knie, eine möglichst ebene Tour aus.
Bei strahlendem Sonnenschein, einem völlig untypischen Allerheiligenwetter, trafen wir uns bei der U1 Station Großfeldsiedlung. Eine Gegend, in die man ohne besonderen Anlaß sicher nicht kommt.

Wir inspizierten die Großfeldsiedlung samt Pfarrkirche Heiliges Kreuz und Einkaufszentrum, dann unter der Bahntrasse hindurch zur Nordrandsiedlung. Weiter über krähenbewachte Felder und vorbei am ÖKO-Ernteland zum „Wald der Jungenwienerinnen“ einem Aufforstungsgebiet mit viel Luft nach oben. Durch die Gerasdorfer Stadwildnis erreichten wir dann den Marchfeldkanal, den wir bis zur Brünner Straße entlang spazierten. Schließlich fuhren wir noch ein paar Stationen mit dem 31er zur Shuttleworthstraße, wo wir im Schutzhaus Groß Jedlersdorf einkehrten und unser wohlverdientes Mittagessen bekamen.

10.000 Schritte: Nr. 15 „Die Vereinende“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Vom Sonnwend- ins Weißgerberviertel.

Start der Tour war der Hauptbahnhof, von dort gings ins neue Sonnwendviertel
entlang des Helmut Zilk Parks über den Arsenalsteg ins Gelände des Arsenals, vorbei an den Dekorationswerkstätten der Österreichischen Bundestheater zum Heeresgeschichtlichen Museum.
Wir durchquerten den Schweizergarten zum Oberen Belvedere und bogen in den Botanischen Garten ab.
Vom unteren Ausgang gings weiter ins Botschaftsviertel zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Über den Fußgängersteg gelangen wir auf die Linke Bahngasse und weiter zum Haus der ehemaligen Möbelfirma Portois & Fix mit ihrer grün gekachelten Fassade.
Vorbei an den Flaktürmen im Arenbergpark landeten wir im „Rochus“ auf der Landstrasser Hauptstraße zur Stärkung.
Nächstes Ziel war das Haus Wittgenstein und das Palais Rasumofsky. Der schmale Durchgang brachte uns zum Czapkapark, den wir wegen einer Baustelle umrunden mussten. Die Sofiensäle weckten bei uns beiden Jugenderinnerungen.
Der Endpunkt der Tour lag im Weißgerberviertel beim Hunderwasserhaus, wo wir im Terassencafe unseren Stadspaziergang ausklingen ließen.

Stadtwanderweg 4

  • Start und Ziel: 14., Straßenbahn 49 Station Rettichgasse
  • Länge: 7,2 Kilometer
  • Gehzeit: circa 2,5 bis 3 Stunden

Eigentlich keine Tour aus dem „10000 Schritte durch Wien“-Buch, aber ein dazu passender Spaziergang.

Route
Straßenbahn 49 Station Rettichgasse – Linzerstraße – Rosentalgasse – Dehnegasse – Dehnepark – Silberteich – Steinböckengasse – Wickengasse – Seglerweg – entlang Pelzer Rennweg zur Jubiläumswarte/Waldschule Ottakring (Stempelstelle) – Pelzer Rennweg – Kreuzeichenwiese – Otto-König-Warte – Jubiläumswarteteich – Steinbruchwiese – Loiblbrunnenbrücke – Kleibersteig – Rosental – Rosentalgasse – Dehnepark – Dehnegasse – Straßenbahn 49 Station Rettichgasse

10.000 Schritte: Nr. 03 „Die Rote“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Vom Ziegel- zum Kabewerk.

Die Tour startete beim Wasserturm (1898/99) in Favoriten. Vorbei an der ehemaligen Karmeliterkirche, die jetzt der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien gehört, durchquerten wir die Gartensiedlung „Am Wasserturm“ und landeten am Wienerberg beim übriggebliebenen Filmrequisit „Eingangstor“ aus MA2412. Wir marschierten durch das Gebiet der ehemaligen Ziegelteiche am Wienerberg, die heute als Badeteich genutzt werden.

Beim Kinderspielplatz hinder dem Gasthaus „Das Chadim“ hielten wir Mittagsrast. Leider hatte ich zwar Wurst und Käs mit, aber die Weckerln vergessen.
Wir umrundeten noch ein paar kleine Teiche und wechselten dann auf die andere Seite der Triester Straße. Dort ist die zweite Hälfte der Grünbereiche am Wienerberg.
Schließlich ging es über die Trasse der Badner Bahn und S60 Richtung > Kabelwerk <, einer Wohnsiedlung auf den Gründen der ehemaligen Kabel und Drahtwerke AG.
Dort ist dann auch die Station Tscherttegasse von wo wir mit der U6 die Heimreise antraten. Der im Buch beschriebene Italiener am Hauptplatz des Kabelwerks ist inzwischen offensichtlich einem Asiaten gewichen.

10.000 Schritte: Nr. 14 „Die Unbekannte“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien, und zwar im Zentrum von Simmering.
Gestartet wurde bei der U3 Station Enkplatz. Dort war praktischer Weise gerade Bauernmarkt mit genau vier Standeln, aber bei einem gab es einen wunderbaren Apfelstrudel und Cheesecake. Frisch gestärkt marschierten wir an der VHS vorbei (die laut Autorin wie ein rundes Dia-Magazin aussieht) zum Herderpark, dem größten Park Simmerings. Wir inspizierten die denkmalgeschützen Gemeindebauten der Umgebung und fanden auch in der Mitte die von Franz Sauter gestaltet Meerjungfrau.
Entlang einer Vielzahl interessanter Neubauten und einer Evangelischen Kirche wanderten wir durch die, anstelle einer Barackensiedlung entstandenen, Hasenleiten Wohnsiedlung bis zum Simmeringer Platz. Dort stehen einträchtig die Alt-Simmeringer Kirche und die rumänisch-orthodoxe Kirche mit ihrem goldenen Türmchen nebeneinander. Davor thront Gottfied Kumpfs Froschkönig. Nach einem Einkauf beim Billa neben dem Bösner machten wir hinter der Alt Simmeringer Kirche Mittagsrast und durchquerten dann den Friedhof.

Unter der Ostbahn durch führte uns der Weg über eine Stiege zur Mautner-Markhof-Gasse, die früher Dorfgasse hieß. Endlos lang verläuft diese nebem neu errichteten Wohnanlagen und Resten der Mautner Markhof Firmengebäude Richtung Gasometer. Dort ist die Gegend ziemlich vielfältig, mit echter Gstetten, Firmengeländen, Gemeinschaftsgärten, aufgelassenen Bahntrassen und neuen Wohnbauten.
Dann steht man beeindruckt vor den riesigen Gasometern und ich wundere mich heute noch, dass sie nicht kurzer Hand abgerissen wurden. Auch ein alter Wasserturm steht noch im Gelände. Der Hyblerpark war die letzte Station unserer Wanderung, wo wir auch die verblieben Reste unserer Verpflegung vernichteten. Dann endete unsere Tour bei der
U3-Station Zippererstraße.

10.000 Schritte: Nr. 02 „Die Vielgestaltige“

Die nächste Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien:
Von der Krieau an die Donau.
Als Verstärkung haben wir die Mischeks mitgenommen und sind in der Krieau beim
„Viertel Zwei“ gestartet. Alles war grau in grau und nebelig, mit leichtem Ansatz von Regen. Wir haben den Trabrennplatz umrundet und sind zur Hauptallee marschiert. Inzwischen hat sich der Regen wieder verzogen.

Die weitere Strecke führte uns entlang dem Heustadlwasser, unter der Tangente und unter der Ostbahn hindurch bis zur Wallfahrtskirche Maria Grün.

Die wohlverdiente Mittagspause hielten wir im „Alten Jägerhaus“ beim Lusthaus bei hervorragendem Essen.
Die weitere Strecke haben wir dann ein wenig abweichend vom Buch mit einem kleinen Umweg zur Friedenspagode angelegt. Dabei kamen wir auch am Schifffahrtsmuseum vorbei, dass leider demnächst aufgelassen wird.

Der Rückweg führte uns entlang der Donau bis zum Marinatower, wir sind dann aber mangels Kaffeehaus mit den Mischeks bis zur Station Krieau zurück gegangen und dann mit ihrem Auto in die Taborstraße ins Cafe Naschkatzerl gefahren. Ein perfekter Abschluss!

10.000 Schritte: Nr. 06 „Die Nostalgische“

Wieder eine Runde nach dem Buch 10000 Schritte durch Wien.
Vom Wasser- über den Donaupark nach Kaisermühlen.

Unerwarteter Weise hatte das alte „Seerestaurant in der WIG 64“ jetzt als „KOREA Kulturhaus Österreich“ geöffnet, und wir konnten eine entspannende Pause direkt am Irissee machen. Die Bedienung ließ leider zu wünschen übrig.

10.000 Schritte: Nr. 13 „Die Bürgerliche“

Sieglinde hat mir ein tolles Buch geschenkt: 10000 Schritte in Wien.
Detailliert beschriebene Spaziergenge auf unüblichen Wegen.
Unsere erste Runde führte uns „Auf grünen Pfaden von Währing nach Döbling“.

Leider war der Sternwartepark an diesem Tag geschlossen, aber wir haben ein Jahr später,
am 20.5.2023, die Runde um die Universitätssternwarte und den Besuch im Salettl nachgeholt.