14. August – 23. August 2020
Nachdem wir coronabedingt unsere Auslandsurlaube storniert hatten, war das Motto: bleibe im Land! Wir wandelten ab auf „Bleibe im Ländle“ und startete am Freitag Richtung Westen.
Der erste Zwischenstopp war Melk, wo wir in der Fußgängerzone eine köstliche Creme-Schaumrolle verdrückten. Weiter ging’s in Salzburgs Altstadt wo wir natürlich auch die „original Fürst Mozartkugeln“ mitnehmen mussten. Von dort führte uns die Reise am Chiemsee entlang bis Tirol nach Mariastein.



sdr
Am nächsten Tag wechselten wir kurz das Bundesland und fuhren nach Salzburg zu den Krimmler Wasserfällen, die mit 380 m zu den 5 höchsten der Welt zählen. Ganz schön feucht dort oben. Die Krimmler Wasserfälle sind in drei Stufen die höchsten Europas (380m) und Nr.5 in der Weltrangliste.
Zurück in Tirol machten wir noch einen Abstecher nach Kufstein.
Endlich ein Badetag! Los ging’s mit einer Wanderung zum Berglsteiner See. Total idyllisch im Wald gelegen. Als Abschluß gab’s noch einen Schwimm im Reintaler See.
Kurzer Besuch in der (Baustellen)-Altstadt Innsbruck und dann ab nach Feldkirch.
Unser nächstes Domizil: Hotel Engel in Alberschwende im Bregenzerwald.
Unsere 1. Bergwanderung: mit dem old-school Sessellift von Andelsbuch hinauf auf den Nieder und Panoramawanderung mit Sicht auf den Bodensee.
Am Abend spazierten wir noch durch Bregenz und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang von der Bodensee-Promenade.
Am nächsten Tag war Inselhüpfen in Deutschland am Programm:
Zuerst die malerische Altstadt von Lindau mit Hafen und Bahnhof, dann mit der Fähre nach Konstanz und von dort weiter auf die ziemlich touristisch überlaufene Blumeninsel Mainau.
Mit der Mellaubahn fuhren wir nicht nach Schopernau, sondern ins Alpgebiet am Berg, wo wir Buttermilch getrunken und uns viele Kühe etwas vorgebimmelt haben. Als Abschluss vor der Talfahrt kurz noch ein erfrischendes Fußbad im Bach.
Nächstes Ziel: Schröcken am Arlberg im Gasthof Hotel Tannberg. Und schon ging es mit dem Sessellift auf Steffisalp. Nach 5 Stunden hatten wir das Kar- und Wartherhorn endlich umrundet und waren froh 15min vor Betriebsschluss den Lift zu erreichen!
Vor dem großen Regen wollten wir noch unbedingt den Körbersee anpeilen, bevor es dann wieder Richtung Osten bei dichtem Nebel und wolkenbruchartigen Dauerregen über den Arlbergpass nach Kitzbühel ging. Letztlich war es dann in Kitzbühel gar nicht so schlecht und wir übernachteten dort noch sehr rustikal im Rainhof dirket an der Bahn.
Am nächsten Tag wollten wir auch noch nicht heimfahren und bogen einmal ins Salzkammergut ab. Nach einem wunderbaren Fisch am Fuschlsee peilten wir den Zauner in Bad Ischl an. Dort waren wir nicht alleine, es war gerade Streetfood Festival.
Und weil es im Salzkammergut so schön ist wollte Sieglinde dann noch nach Hallstatt, wo wir ohne Regen einen Rundgang durch den Ort machten und im Zentrum im Bräuhof wunderbar übernachteten.
Wir brachen dann zeitig auf und konnten noch einen wunderschönen Spaziergang um den Gosausee machen. Dort war ich von der Gondelbahn auf die Zwieselalm überrascht, die gab es – glaub ich – früher nicht!
Den Abschluss bildete die Umrundung der beiden Langbathseen, die immer einen Besuch wert sind.
Das Essen am Ende der Runde war zwar ein Reinfall, konnte unsere gute Laune aber nicht vertreiben. Die Rückfahrt fand dann weitgehenst bei stömenden Regen statt.























































