Radtour Wachau

3.-5. Juli 2020

Radtour mit den Mischeks. In bewährter Weise schon am Freitag Abend angereist und bei einem perfekten Heurigen in Mautern, mit Blick auf Stift Göttweig, gegessen.
Die erste längere Ausfahrt mit dem neuenm Auto war angenehm. Natürlich war die Erstmontage des Radträgers und vor allem der Räder darauf noch ein wenig unbeholfen, aber eigentlich auch problemlos. Der Tempomat mit Abstandshalter ist gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich sehr entspannend. Es war ein herrlicher Abend und wir kurvten noch eine Runde durch Mautern.

Die Nächtigung im Gästehaus Brauneis war erholsam, wir inspizierten noch den Garten und starteten dann am Südufer stromaufwärtsan Dürnstein vorbei. In St. Lorenz fanden wir die „Wachauer Nase“ .

Weiter ging’s vorbei an St. Michael, Spitz, Ruine Hinterhaus, Schwallenbach zum Kloster und Schloss Schönbühel, wo wir auch ein gepflegtes Mittagessen (Wirtshauskultur) fanden. Am Hauseigenen Campingplatz war auch noch Zeit für ein kurzes Pauserl unterm Baum.

Wir fuhren noch durch Melk, über die Erlauf bis nach Krummnussbaum, gegenüber von Maria Taferl. Dort war nach 52km unser Etappenziel bei Gasthof Schiffmeister.

Das Quatier war etwas rustikal: Bad und WC für unsere beiden Zimmer am Gang und wegen Neuübernahme gab es noch einige Hoppalas, wie z.B. plötzlich kein Wasser mehr in der Brause. Aber Essen und Frühstück waren sehr gut und am nächsten Tag setzten wir per Motorboot über die Donau nach Marbach. Von dort fuhren wir nun am Nordufer stromabwärts bis Klein Pöchlarn und zum Badeplatz bei Emmersdorf.

Nach einem herrlich erfrischendem Schwimmstopp führte uns der Radweg durch Groisbach und Schwallenbach nach St. Michael. Am Anderen Ufer thronte die Ruine Aggstein über der Donau.

Schließlich erreichten wir Weißenkirchen, wo Waltraud Haas gerade ein Interview neben dem Wachauer Auge – mit Blick auf die Wachauer Nase – gab.

Durch Dürnstein, Ober- und Unterloiben, wo Christine einen Maulbeerbaum entdeckte, den sie plündern konnte, führte uns der Weg zurück nach Mautern. Dort brachten wir unsere Radtour mit einem gemütlichen Heurigenbesuch zum Abschluss.