Großes Aufgenbot bei uns zu Hause, d.h. 9 Personen, weil Thomas erwartungsgemäß w.o. gab. Der Stefaniebraten hat den Namen zwar vom Weihnachtsfeiertag, aber er schmeckte zu Ostern auch allen. Zur Jause noch Schokoladetorte und Erdbeer-Rhabarber-Kuchen, der erstaunlicher Weise sogar mehr Anklang fand. Die Bewegungsrunde fand im Matznerpark statt, wobei Team A am Spielplatz war, Team B mit dem Hund (Elfi) spazieren ging und Team C am Bankerl bzw in der Hängematte sitzen blieb. Mit Helmut hab ich dann sogar noch einen Rundgang zum Eisgeschäft unternommen.
Amelie hat Osterferien und wir haben sie in der Früh abgeholt. Nach einem kurzem Frühstück bei uns sind mit ihr nach Laxenburg gefahren. Dort sind wir zum Schloßteich spaziert und haben dann mit dem Boot 2 Runden gedreht. Am Rückweg gab es natürlich ein Eis. Sieglinde ist mit Amelie dann noch ins Auhofcenter zum neuen Schneewittchen Film gefahren und dann haben wir sie wieder daheim abgeliefert.
Es gab zwar ein kurzes Hin und Her wegen Grillen oder nicht Grillen, aber wir drehten eine schöne 35km Runde von der Spitzer’schen Wohnung über den Hauptplatz bis Judenau und Langenrohr, dann verspeisten wir die Berger-Backhendeln im Garten und fuhren nachher nochmals auf ein Eis nach Tulln. Das Wetter hielt prächtig durch und die Kondition dank Akkupower auch.
Der Verband der Technologeinnen und Technologen lud wieder einmal zum Maturajubiläum, diese Jahr immerhin das fünfzigste! Dazu kam noch eine Führung durch die Werkstätten und ein gemeinsames Essen in der Mensa (um € 20,–). Die E75a war durch 4 Personen vertreten. Außer Herrn Ing. Michael Brandl kamen noch Herr Mag. Ing. Herbert Grill und Herr Ing. Alfred Dollfuß. So konnten wir doch ein wenig über alte Zeiten plaudern. Vom Hochhaus hat man auch eine schöne Aussicht.
Ergänzend zu ihrer Abschlussvernissage ihres VHS-Lehrganges veranstaltete Francesca gemeinsam mit Gabriele Grabenweger (Florale Bilder) und Martina Seger (Tierbilder) eine Ausstellung samt Musikperformance im Cafe Allerhand. Die Vernissage war gut besucht und die Stimmung prächtig.
Die Idee waren die Ostermärkte in der Stadt. Das Wetter war ziemlich unfreundlich und so wurden eine gemütliche Lokal-Runde durch die Innenstadt daraus. Wir starteten bei Osternmarkt am Hof und dann zum Gasthaus Pöschl Mittagessen. Danach noch ein Kaffee im Diglas und weiter zum Eiermarkt auf der Freyung. Der Abschluss war dann in der Sky-Bar im Kaufhaus Steffl.
Ein Kurier Artikel der Kolumne „GEHEN“ in der Freizeitbeilage inspirierte uns zum heutigen Spaziergang auf den Trazerberg in Ober St. Veit. (Artikel siehe unten) Wir sind mit dem 52er zur Hochsatzengasse gefahren und haben den Spaziergang ziemlich genau nachvollzogen. Ergänzend haben wir noch im „Vitmins“, das Mensacafe der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, den Mittagsteller um günstige 11,80 kaufen müssen und haben durchaus gut gegessen (hat am Sonntag geschlossen). In der Veitingergasse kamen wir dann noch bei der Werkbundsiedlung (https://www.werkbundsiedlung-wien.at/) vorbei, die im Artikel gar nicht erwähnt wird. Statt dem abschließenden Besuch beim Dommayer haben wir bei „Mel und Koffie“ Schnecken gekauft und die Jause zu Hause gegessen. Als „Extrazuckerl“ hat der 51a seine Haltestelle wieder einmal verlegt, diesmal in die Einwanggasse 1-3, nur um die Heimfahrt interessanter zu gestalten.
GEHEN
VON CHRISTIAN SEILER
Premreinergasse, Testarellogasse. Von der Gärtnerei, wo ich damals Spielkameraden hatte, ist kaum etwas übrig, das Auhof-Kino ein Billa, der Streckerpark ordentlich eingezäunt. Ich gehe die Diabelligasse bergauf, erinnere mich, dass ich das Grab des Musikalienverlegers und Komponisten, nach dem die Gasse benannt ist, bald wieder besuchen muss, nämlich wenn am St.Marxer Friedhof der Flieder blüht. Wähle die Glasauergasse, um zu meiner ehemaligen Volksschule an der Hietzinger Hauptstraße zu kommen und nehme die Einsiedeleigasse hinauf Richtung Girzenberg. Es gibt einen Grund, warum ich durch mein Ober St. Veit streife. Ich habe die Information aufgeschnappt, dass es hier einen kleinen Aussichtsturm geben soll, von dem ich freilich noch nie etwas gehört habe: die Aussichtswarte Trazerberg. Nun sind meine Spaziergänge ja darauf ausgelegt, Expeditionen in die Nähe zu unternehmen und interessante Dinge aufzuspüren, die man vielleicht jahrzehntelang übersehen hat. Eine Aussichtswarte wäre allerdings ein ziemlich großes, interessantes und gleichzeitig übersehenes Ding, deshalb gehe ich auch so aufmerksam die Einsiedeleigasse bergauf und versuche, zwischen den Häusern auf der linken Straßenseite einen Blick auf ein Gebäude zu erhaschen, das sich vermeintlich dort befindet – mutmaßlich auf Höhe der Nummer 27. Aber außer einer Hausfassade und Bäumen sehe ich nichts. Also gehe ich weiter, bis die Angermayergasse nach links Richtung Trazerberg abbiegt. Dort befindet sich, in durchaus spektakulärer Lage, die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik. Deren Tor steht – wiewohl es Sonntag ist- offen, und ich betrete den großen, ziemlich steil ansteigenden Garten, um die Warte aufzuspüren. Die Tatsache, dass sich „Aussichtspunkte gern auf Berg- oder Hügelkuppen befinden, erleichtert die Suche. Ich stapfe bergauf, vorbei an ein paar Skulpturen, und da steht sie tatsächlich, die Aussichtswarte. Aus Natursteinen gebaut, romanische Fensterbögen, ein kleines Türmchen wie ein schottisches Kastell, flankiert von mächtigen Bäumen. Glücklich umrunde ich das Fundstück, mannshohe Rundbögen auf der dem Wiental zugewandten Seite, der Stiegenaufgang offen, zum Glück. Oben angekommen öffnet sich ein spektakulärer Blick über die Stadt, von den donaunahen Wolkenkratzern am Horizont bis zu den Türmen von Alt Erlaa, vom nahen Roten Berg zum Küniglberg und nach Schönbrunn. Ich bleibe sicher eine halbe Stunde, genieße die Aussicht, aber auch die schiere Existenz dieses versteckten Ortes. Dankbarkeit durchflutet mich, dass die Hochschule das Tor nicht schließt und neugierigen Passanten erlaubt, die Stadt von oben zu betrachten. Später gehe ich über den Roten Berg nach Unter St. Veit und von da nach Hietzing. Im Dommayer wartet eine Schweizer Apfeltorte auf mich. Der Spaziergang – vor allem sein geografischer wie emotionaler Höhepunkt – hat mich zutiefst beglückt. Ich werde wiederkommen – und hoffen, dass das Tor noch immer offen ist.
Moni lud zur Grillerei um den frisch operierten Alex hoch leben zu lassen. Bettina kam extra zur moralischen Unterstützung nach Wien. Wir nahmen Corinna mit, sie wurde dann noch von Armin abgeholt. Alex war in seinem Kompressionsleiberl guter Dinge und machte auf T-Rex. Andi bediente den Würstelgrill. War alles sehr entspannt und gemütlich und wir hatten so viel zu plaudern, dass wir ganz auf ein Foto vergessen hatten.
AusTermingründen fand meine erste heurige Geburtstagsparty schon im März statt. Die Mischeks und Kotys‘ sind nicht so leicht terminlich unter einen Hut zu bringen. Aber es hat geklappt und (mit einiger Verspätung von Alex und Ilo ) starteten wir pensionistenfreundlich mit Mittagessen und dann Jause. Als Vorspeise probierten wir „Gefüllte Salatblätter mit Garnele und Chili-Limettenmayo“ aus Silvia Schneiders Fernsehküche und dann gabs das bewährte „Lachsfilet mit Erdäpfel-Käsekruste auf Blattspinat“. Und weil sie ja gute Esser sind, auch noch eine Nachspeise, „Kokospanacotta mit Mangosauce“. Dann mussten wir glatt eine kurze Pause machen, bevor wir zur Jause schritten. Da reichte natürlich auch nicht nur ein Erdbeer-Rhabarber-Kuchen, sondern es gab noch eine etwas aus der Jahreszeit gefallenen Mandel-Maroni-Torte.
und zwar bei einem Tanzevent im Babenbergersaal in Klosterneuburg. Eingebrockt haben uns diesen Abend Christine und Peter. Geplant war dazu Susi und Robert, die aber leider absagen mussten und so haben wir uns der verwaisten Karten angenommen. Es war ein sehr angenehmer Abend mit großer Tanzfläche und guter Live-Band und wir waren über unsere noch immer vorhandenen Tanzkunstreste überrascht.