Als Österreicher sollte man zumindest einmal im Leben den Großglockner aus der Nähe gesehen haben! Deshal haben wir heuer gemeinsam mit Monika und Andi einen Kurzurlaub Glocknerregion gemacht.
Andi hat sich als Fahrer angeboten, was mir sehr recht war.
Nach einem Zwischenstopp in Mondsee (aber nicht in der Autobahnsation, sondern im Ort beim „Mondplatzl Apollo“ direkt am See) haben wir sehr gut gegessen.
Unser erstes Ziel war Fusch an der Glocknerstraße, wo wir im Hotel Post gegessen und genächtigt haben. Der nächste Tag brachte uns nach dem Frühstück gleich auf die Großlockner Hochalpenstraße über das Fuscher Törl und das Hochtor (2504m) zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369m), wo man einen herrlichen Blick auf den Gipfel (3798m) und die Reste der Pasterze hat. Nachdem wir das Panorama auch von der Swarovsky-Warte genossen hatten, sind wir weiter nach Heiligenblut in die Konditorei gefahren. Tagesziel war unser nächstes Hotel „Gletschermühle“ in Flattach. Ein Abendspaziergang brachte uns zum Essen in den Flattacherhof.
Der zweite Tag brachte uns gleich nach dem ausgiebigen Frühstück ins Maltatal zur Kölbreinsperre auf 1902m. Wir buchten eine Führung durch den Kontrollgang der beeindruckenden Staumauer: 200m hoch und 626m lang, 7,6 bis 41m dick
mit 200 Millionen Kubikmeter Speicherkapazität. Darunter liegt der Vorspeicher Galgenbichl. Im nahegelegenen Kölnbreinstüberl gab’s dann noch einen Imbiß.
In der Künstlerstadt Gmünd war Jausenstopp und ein Besuch in der Marc Chagall Ausstellung angesagt. Am Abend stießen wir wieder im Flattacherhof auf unseren Hochzeitstag an.
Für den nächsten Tag war ein Besuch beim Millstätter See angesagt. Zuerst ein kleiner Spaziergang „Slow Trail“ zum Zwergsee und zum Klieberteich und dann Besuch im Strandbad Sittlinger. In Millstatt gab es noch Kaffee und Kuchen und am Abend speisten wir diesmal in Mallnitz.
Am letzten Tag stand die Frage im Raum: Groppensteinschlucht oder Raggaschlucht?
Wir entschieden uns für die Groppensteinschlucht. EIn toller Aufstieg entlang herrlicher Wasserfälle. Am Ende der Schlucht ging es steil bergauf weiter zum Almgasthof Himmelbauer, was wir nach ca. einem Drittel des Weges aufgaben, wieder abstiegen und mit dem Auto ganz hinauf fuhren. Dort war es so gemütlich, dass wir sogar bis zur Jause geblieben sind. Abendessen haben wir als ausgleichende Gerechtigkeit am Eingang der Raggaschlucht gewählt, das war aber nicht wirklich überzeugend.
Die Heimreise traten wir dann mit der Autoschleuse Mallnitz Böckstein an. Der obligate Zwischenstopp in Mondsee fand wieder beim „Mondplatzl Apollo“ statt und in Melk wurde noch abschließend Kaffee getrunken.






