Heuer gab es wieder einmal ein sehr spezielles Weihnachtsfest. Sieglinde hat am 23. Dezember einen positiven Covid19 Test bekommen! Mit allem was dazu gehört: d.h. Schnupfen , Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten und Müdigkeit. Die Weihnachtsfeier wurde daraufhin umorganisiert. Fabian feierte bei Corinna und wir beide waren allein zu Hause. Sieglinde hat mit Maske und Handschuhen gekocht. Das fertige Essen wurde von uns geliefert und dann gab es gemeinsames Abendessen und Bescherung via Skype!
Das gemeinsame Weihnachtslieder-Singen war leider etwas asynchron, aber viel hat man eh nicht von den anderen gehört. Die „Große“ Familienfeier am 25. Dezember wurde vertagt und die Pute eingefroren, was unseren Tiefkühler an den Rand seiner Leistungsgrenze brachte. Interessantes Detail: im März hatten wir versucht, uns gegenseitig nicht anzustecken und sind zu Hause mit Abstand und Maske herum gelaufen, was letztlich nichts genützt hat. Diesmal haben wir keinerlei Vorkehrungen dieser Art getroffen und trotzdem waren meine PCR-Tests alle negativ !?!?
Nachdem heuer der Heilige Abend ein Samstag ist, dauert der Advent besonders lang. Bereits am ersten Adventsonntag haben wir Gerhard eingeladen, der allerdings alleine kam. Der restliche Advent war nicht sehr aufregend, aber ein paar Adventmärkte und ein Sarma-Essen bei Helmut gingen sich schon aus.
Ergänzend war ich dann noch am 21.12. mit meinen ELIN QM Kollegen (Regina mit Werner, und Michael Tischberger) traditionsgemäß am Karlsplatz. Entgegen aller Erwartungen hab ich aber nicht Thai-Punsch sondern mit den Anderen Schilcher-Glühwein und Uhudler-Glühwein getrunken! Beide sehr gut, besonders der Uhudler.
Wie steh ich denn da, wenn ich nicht passend zu Sieglindes Karpaltunnel auch etwas anbieten kann? Also hab ich mir einen Schnappenden Finger zugelegt, aber praktischer Weise an der linken Hand. Am 7. 11. 2020 bin ich in Speising operiert worden: d.h. zuerst 5 Stunden warten und dann ist es in 10 Minuten erledigt. Nach zwei Wochen hab ich endlich die Nähte raus bekommen und jetzt heißt es abwarten und üben. Momentan ist der Finger jedenfalls noch viel stärker beeinträchtigt als vorher!
Die obligate Friedhofsrunde fand heuer aus Termingründen ein paar Tage nach Allerheiligen statt. Dafür aber in fast großer Runde mit Sandra, Amelie, Corinna und Armin.
Das sehnsüchtig erwartete Gansl gab es erst um 14:00 beim Wannemacher in Hagenbrunn!
Dafür erfüllte das Gansl alle Erwartungen und war mit 29,50 für eine Weidegans auch erschwinglich. Nur Fabian brauchte seine Arbeits-Auszeit.
Am nächsten Tag machten wir beide noch einen Kurzbesuch am Südwestfriedhof, wo wir überraschender Weise auf Gynther mit Ariane und Andrea Weiser trafen. Dann weiter zum Ottakringer Friedhof, offensichtlich haben wir dort leider das Ablaufdatum von Tante Lenis Grab verpasst. Ferrys Grab haben wir auch gefunden, dort fehlt aber noch die aktuelle Inschrift am Grabstein.
Später Sommerurlaub vom 13.9. – 20.9. 2022 Um dem Corona-bedingten Flughafenchaos im Sommer auszuweichen beschlossen wir, einen spontanen Urlaub in der Nachsaison zu buchen. Es wurde dann das Hotel Miramare in Skala Potami auf Thassos daraus. Prinzipiell eine gute Wahl, sehr preisgünstig, aber die kühle Lage im Pinienwäldchen war bei den herbstlichenTemperaturen eher kontraproduktiv. Der Weg zum Strand am „Golden Beach“ war sehr kurz. Thassos ist die nördlichste Insel Griechenlands und die Nachttemperatur lag bei 17 – 19 Grad. Sieglinde legt größten Wert auf eine Terasse für Frühstück im Freien, was wir allerdings nicht immer wahr genommen haben, weil es zu kalt war. Es war aber immer sehr sonnig und tagsüber warm, nur die letzten beiden Tagen war es sehr windig und zu kalt zum Baden.
Arsanás
Golden Beach
Angeblich war die Insel 14 Tage zuvor noch überfüllt, und die Gäste standen in den Lokalen Schlange, bei uns waren Lokale und Strand halb leer und mit jedem Tag wurden es weniger Leute. Trotz einiger Probleme mit geänderten Fahrplänen sind wir mit dem Bus in die Hauptstadt Liménas gefahren. Dort gibt es auch nicht viel: den Hafen, die Ausgrabungen der Agorá und das Archäologische Museum. Ein zweites Mal sind wir dann ins nahe gelegene Bergdorf Panagia gefahren.
End of the Season . . .
Den Leihwagen haben wir diesmal ausgelassen, dafür haben wir einen Segeltörn gebucht: Mit dem Bus vom Hotel rund um die Insel bis in den Süden nach Limenária, der zweitgrößten Stadt der Insel. Von dort 7 Stunden am Segelboot, einer 17m Yacht mit 10 Passagieren und einem Skipper. Es gab zwar Windstärke 4-5 aber es war warm uns sonnig. Für ca. 2 Stunden haben wir dann auf besonderen Wunsch der Mannschaft sogar die Tücher gelüftet und sind richtig gesegelt. Unser Skipper Joachim hat uns sogar eine Halse vorgeführt.
Bei der Insel Kinira machten wir einen Badestopp in herrlich ruhigem Wasser auf der Leeseite. Wir sahen sogar Dornhechte im klaren Wasser herumschwimmen. Ich durfte sogar für eine kurze Strecke das Steuer übernehmen. Ein wirklich schöner Tagesausflug.
Auf der Rückfahrt boten uns die Möven auf der Fähre eine Flugshow zur Unterhaltung, und am Heimflug gab es tolle Farbenspiele am Nachthimmel.
Spontan schlossen wir uns Helmut und Brigitta bei einem Auftritt von Viktor Gernot mit „SCHIeFLIEGEN“ an. Zuerst musste es natürlich eine Stelze in der Luftburg sein, und dann ab ins Freiluft-Theater. Das Programm war erwartungsgemäß gut.
Ein Super Wetter und das bequemere Fahren mit den E-Bikes lockte uns trotz angesagter Hitze zu einem Rad-Trip nach Laabach.
Zuerst eine herrliche Fahrt durch die Gablitzer Schleichwege, wobei wir wie immer den EInstieg zum Feldweg verpassten.
Fürs nächste Mal: man muß bei der Kreuzung abbiegen, wo es zur Kirche hinauf geht und ich immer Fabian zu den Pfadfindern gebracht hab!!!!
Dann gab’s ein Schwammergulasch in der Laabacher Schenke mit anschließendem Mittagspauserl im Liegestuhl und am Rückweg noch ein Fußbad im kühlen Wienfluß.